Webhosting: Die Basis der juristischen Webseite und warum die Qualität so wichtig ist

Sandra Bartel
Sandra Bartel

Inhaberin & Gründerin von
JudikaDiva Kanzleimanagement

Das Thema Webhosting sorgt sicher bei den Meisten für ein gruseliges Gänsehaut-Gefühl und ist mit mehr oder minder harter Prokrastination verbunden.

Dabei ist der Standort der eigenen Wepräsenz nicht nur ein wesentlicher Punkt für die Sichtbarkeit und das SEO Ranking. Ein gewisses Grundverständnis über die wesentlichen Begriffe und den Gesamtzusammenhang hilft, um die Zusammenhänge beim Erstellen einer Webseite besser zu verstehen und sich auch von sogenannten „Webseite-Strategen“ und Konsorten nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Ich fasse daher hier die wichtigsten Begriffe mal auf „Deutsch“ für euch zusammen:

Was bedeutet Hosting?

Wörtlich übersetzt ist ein Hoster ein Veranstalter oder Gastgeber. Übertragen auf den Bereich Webhosting ist der Hoster so etwas wie dein Vermieter. Er stellt den Wohnraum für deine Internetseite. Er räumt Schnee, pflegt das Grundstück und kümmert sich um Reparaturen am Haus.

Oder anders: Der Hoster stellt den Speicherplatz im Intenet bereit, auf dem du deine Webseite ablegst.

Was ist ein Server?

Ein Server ist eine spezielle Software, die Inhalte für das Internet zum Abruf bereit hält. Ein Server ist vergleichbar mit einem Mehrparteienwohnaus. Hier „wohnen“ unterschiedliche Daten (Mieter). Ein Bildverzeichnis, eine Webseite, ein Online-Shop.

Wofür brauche ich einen Hoster?

Dein Hoster verbindet dich mit dem Internet. Dein Vermieter (Hoster) stellt dir in seinem Wohnhaus (Server) eine Wohnung zur Verfügung (Speicherplatz für deine Webseite). Die Server deines Hosters sind mit dem Netz (dem www) gekoppelt und ermöglichen den Austausch und somit die Sichtbarkeit deiner Webseite im Netz.

Kann ich meine Webseite auch ohne Hoster betreiben?

Webhosting kann man durchaus auch auf dem eigenen Server betreiben. Allerdings sollte dieser von einem Fachmann betreut und gepflegt werden (Stichwort: eigene IT-Abteilung, oder IT-Dienstleister).

Am gängisten ist das sogenannte Shared Hosting. Das kannst du dir vorstellen, wie eine Wohnanlage mit mehreren Wohnhäusern, die alle einem Vermieter gehören.

Worin unterscheiden sich Hoster von Hostern?

Das Hauptaugenmerk sollte man darauf legen, dass der Hoster mindestens europäisch, wenn es geht, sogar deutsch ist. Warum? Einmal wegen dem Thema Datenschutz und DSGVO. Wenn der Server deines Hosters in Turkmenistan steht, ist das sicher schön billig, aber du hast keine Ahnung, ob dein Nachbar auf diesem Server vielleicht ein Waffenhändler ist und ab und zu an deiner Wand lauscht. Ich mag keine Waffenhändler. Einmal bin ich neidisch auf deren Umsatz und zum anderen ist das ein Geschäftsfeld, mit dem ich wirklich nix zu tun haben möchte. Deswegen möchte ich auch nicht neben einem Waffenhändler wohnen.

Um zur Ursprungsfrage zurück zu kommen:

  • Ein europäischer oder deutscher Hoster hat seine Server entsprechend in Europa oder Deutschland.
  • Dein Anbieter sollte nach Möglichkeit nicht mehr als 100 Kunden pro Server setzen
  • Ein SSL Zertifikat sollte inklusive sein
  • Es sollte ausreichend Webspace für deine Installation zur Verfügung stehen (5 bis 50 GB ist super)

Warum ist der Serverstandort so wichtig?

Wie oben bereits erwähnt hat der Standort maßgeblich etwas mit dem Datenschutz zu tun. Wir erinnern uns sicher alle an das Thema „Privacy Shield“. In dem Zusammenhang ist auch wichtig sich mit den auf der Webseite verwendeten Tools und Verlinkungen einmal genauer zu beschäftigen. Denn eine eingebaute Kalenderfunktion oder die Verlinkung via Linkbäumchen auf Instagram kann ziemlich schnell dazu führen, dass man den Datenschutz hinter sich lässt, ohne es zu merken.

Was ist eine Domain?

Die Domain bezeichnet den weltweit eindeutigen Namen deiner Webseite. Jede Domain gibt es also nur einmal. Sicher kannst du dir vorstellen, wie wichtig es daher in bestimmten Bereichen ist, dass man sich die Domain auch mit Unter- und Bindestrich und in weiteren Varianten reserviert. Eine der teuersten Domains der Welt ist übrigesn Beer.com. Schlappe 7 Mille.

Generell kannst du dir eine Domain schon für sehr kleines Geld 1 bis 3 Euro pro Monat) reservieren. Entweder direkt bei einem Domain-Anbieter, oder über deinen Hoster. Bei manchen Hostingangeboten ist eine Domain sogar inklusive.

Welche Hostinganbieter ich empfehlen kann:

Ich selbst habe bisher vor allem mit dem Großanbieter ALL-INKL.COM gearbeitet und kann diesen uneingeschränkt empfehlen. Allerdings bin ich vor kurzem mit meinem gesamten Seitenbestand umgezogen zu einem kleinen Hoster. Mira Webhosting.

Das hat einen ganz bestimmten Grund: Ich selbst bin kein Hoster und beschäftige mich nur mäßig mit dem Aufsetzen des Grundgerüstets bei meinen Webseiten. In erster Linie erstelle ich die Seiten, pflege diese und kümmere mich darum, dass sie gut performen und das SEO passt. Darin liegt meine Stärke.

Der Bereich des Hostings ist sehr IT-lastig. Mit einem Anbieter wie Mathias von Mira Webhosting habe ich immer einen persönlichen Ansprechpartner. Mathias kennt die Anforderungen an die Seiten und wir stehen in ständigem Austausch zu den Themen Datenschutz, notwendige Plugins und Performance der Seiten. Mir ist dieser persönliche Austausch bei meinen Projekten sehr wichtig.

Darüber hinaus beinhalten die Grundisntallationen bei Mathias bereits alles Notwendige, damit ich eine Seite innerhalb von 24 Stunden zum laufen bekomme und Datenschutz und Cookie sauber sind. Ich muss keine zusätzlichen Plugins kaufen und kann darauf vertrauen, dass die Installationen sauber sind.

Fazit:

Hosting spielt buchstäblich eine tragende Rolle, wenn es um die Erstellung und Veröffentlichung einer Webseite geht. Eine entsprechende Aufmerksamkeit solltet ihr diesem Thema daher durchaus widmen. Wenn die Prokrastination jetzt immer noch anhält, nimm gerne Kontakt mit mir auf und wir verschaffen uns gemeinsam einen Überblick über die Zustände in deinem peresönlichen Online-Jungel.

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