Kanzleimarketing: SEO-Optimierung – Der Heilige Gral für deine Sichtbarkeit

Sandra Bartel
Sandra Bartel

Inhaberin & Gründerin von
JudikaDiva Kanzleimanagement

SEO-Optimierung

Jeder will es, keiner weiß wirklich was es bedeutet und vor allem, was für Kosten man in SEO-Optimierung stecken kann.

Für alle die mit dem Gedanken spielen, hier den Maserati zu erwerben: Man kann für eine gute und seriöse SEO-Optimierung gerne zwischen 3.000 € und 7.000 € auf den Tisch legen. Kein Scherz.

Damit möchte ich einmal verdeutlichen, dass SEO-Spezialisten definitiv einen komplett eigenen Bereich haben und dieser in jedem Fall seine Daseinsberechtigung hat. Auch wenn es, wie im Coaching, gerne dazu führt, dass jeder Hase der bei Udemy mal ‘nen Kurs geguckt hat, sich jetzt als SEO-Guru bezeichnet. Skusi, aber so einfach ist das nicht.

Zwischen Maserati aus der Portokasse und der Option die ungeliebte Schwiegermutter verkaufen, um die Kohle sinnvoll in SEO zu stecken, gibt es aber durchaus ein paar Möglichkeiten wie du auch mit Kleinigkeiten deine Seite nach vorne bringen kannst.

Dazu möchte ich Dir in diesem Artikel gerne einen Überblick geben. Dieser Artikel ist übrigens Teil meiner Artikelserie rund um das Thema Kanzleimarketing. Alle bereits veröffentlichten Artikel findest du auf meiner Serviceseite zum Kanzleimarketing.

Begriffserklärung – Was bedeutet SEO eigentlich?

Damit wir hier alle das gleiche Level haben, möchte ich einmal kurz auf den Begriff eingehen. SEO steht für Search Engine Optimization – oder auf deutsch – Suchmaschinenoptimierung. Hier geht es konkret darum, Google zu erklären, dass dein Inhalt einen hochwertigen Beitrag zu einem bestimmten Thema liefert. Oder auch – wie dein virtueller Auftritt so optimiert werden kann, dass du in den Suchmaschinen (Google, Bing und Co.) möglichst schnell und einfach von deiner Zielgruppe gefunden werden kannst. Ich sage bewusst „virtueller Auftritt“, denn für mich gehört nicht nur die Webseite dazu, sondern auch die weiteren Social Media Quellen, die für dich und deine Sichtbarkeit arbeiten und darauf einzahlen. Also auch dein Twitter-Account, Dein Anwalt.de-Profil oder dein Insta-Account.

Der Google-Algorithmus

Google arbeitet mit einer Künstlichen Intelligenz, um den Nutzern den Erfolg ihrer Suchen zu versüßen. Das Tool, welches Google hier einsetzt, heißt RankBrain und ist ein von Google entwickelter selbstlernender Algorithmus. Das Teil hat eine sehr erstaunliche Lernfähigkeit und lernt wirklich mit jeder neuen Suchanfrage dazu. Was sagt uns das im Umkehrschluss? Google hat gecheckt, dass das Nutzererlebnis essenziell ist.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du von den richtigen Mandanten gefunden werden willst oder zu bestimmten Themen Deine Expertise vorstellen möchtest, dann musst du deren Sichtweise einnehmen und diesen Menschen den Inhalt bieten, den sie suchen. Beschäftige dich mit deinem Wunschmandanten oder besser gesagt: mit deiner Zielgruppe. Was suchen diese Menschen? Welche Fragen beschäftigen sie? Welche Antworten suchen sie bei dir? Denk mal an deine Suchintensionen. Wie viel Lust hast du bei deinen Recherchen, dich in den Suchergebnissen bis auf Seite fünf durchzusuchen? Oder was braucht es, damit Du auf einer Webseite das Vertrauen fasst, um mit dem Betreiber in Kontakt zu treten? Das kannst du auf deine Wunschmandanten übertragen. Stelle deiner Zielgruppe die notwendigen Inhalte präzise, wertig und vor allem klar und einfach zur Verfügung.

Worauf du achten solltest auf deiner Webseite und in Beiträgen:

Das oberste Gebot – und ein Blick in meine Analysedaten bestätigt mir das auch immer immer wieder: Hast du keine responsive Seite, bekommst du keine Kekse. Meine Webseite beispielsweise wird zu 70-80 % mobil aufgesucht. Ein potenzieller Mandant ist unterwegs und hat ein konkretes Problem. Er zückt sein Handy und bemüht die Google-Suche. Keiner wartet heute mehr, bis er zu Hause am Rechner sitzt.

Hier kommt die Praline für alle Juristen: Lange Texte sind trumpf. 😊 Dieser Punkt kommt juristischen Webseiten sicher zugute. Natürlich wollen die meisten Menschen sich nicht die Augen eckig lesen, aber nichts ist nerviger für einen Nutzer, als wenn er sich Informationen zu seinen Suchthemen auf verschiedenen Seiten zusammensuchen muss. Ein kleines „Aber“ habe ich dennoch: Sei nicht langweilig. Hab‘ immer den Nutzer vor Augen und schau aus seiner Sicht auf deine Inhalte. Kein Juristenklingonisch. Ich weiß, „Peremptorische Einrede“ klingt soooo toll, aber das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der Suchbegriff, den ein normaler Mensch verwenden wird, wenn er ein Problem mit einem Anspruch hat, der dauerhaft nicht durchsetzbar ist.

Nutze die Google-Snippets um deine Zielgruppe schon beim Überfliegen der Suchergebnisse darauf aufmerksam zu machen, dass sie bei dir richtig sind. Diese Textausschnitte sind goldwert für dein Ranking. Besonders bei umfangreichen Informationen kannst du beispielsweise einen aussagekräftigen Abschnitt hieraus kopieren und als Snippet einfügen.

Eine langweilige Erklärung zu einem bestimmten Rechtsgebiet ist ungefähr genauso attraktiv und nützlich wie Donald Trump. Bereite deinen Mandanten die Inhalte so auf, dass sie zum einen die Inhalte gut verstehen können und zum anderen vielleicht sogar Spaß daran haben, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ganz besonders bei emotionalen Themen, wie zum Beispiel Familienrecht ist es essenziell, die Mandanten mit hochwertigen Informationen auf den Punkt gebracht abzuholen. Mach ihnen die Kontaktaufnahme leicht. Nicht nur mobil-optimiert, auch anklickbare Telefonnummern oder Mailadressen, oder ein leicht auszufüllendes Kontaktformular. Schraub die Barrieren runter, die ein potenzieller Mandant eventuell hat, um mit dir in Kontakt zu treten.

Die Bildoptimierung nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Zum einen ist es wichtig, dass man die geringstmögliche Dateigröße verwendet, da sich zu große Bilder ungünstig auf die Ladezeiten auswirken. Und zum anderen ist die sinnvolle Benennung und Verschlagwortung der Bilder im Backend essenziell. Man sollte bei jedem Bild die entsprechenden Keywords in den Alt-Texten und im Dateinamen hinterlegen.

Google ist mittlerweile in der Lage zu erkennen, ob Deine Seite sinnvoll gegliedert ist (#hollathewoodfairy, oder?). Deswegen solltest du beim Aufbau deiner Seiten, in der Navigation, aber auch in deinen einzelnen Beiträgen auf eine Sinnhaftigkeit achten. Wenn du zum Beispiel eine Spezifizierung in einem bestimmten Rechtsgebiet hast, kann es durchaus Sinn machen, dazu eine eigene Unterseite zu erstellen und hier die Informationen sinnvoll zu gliedern. Entweder auf der Seite selbst oder in einzelnen Blogbeiträgen, die hier ebenfalls wieder aufgegriffen werden können. So wie ich es beispielsweise mit meinen Servicebereichen gemacht habe.

Ein Punkt, der an vielen Stellen immer wieder auftaucht und ich finde es so wichtig, darauf nochmal einzeln einzugehen. Bitte achte auf die Qualität. Deiner Seiten, deiner Beiträge, einfach bei allem. Eine gute Textqualität ist heutzutage ein ganz wichtiger Punkt auf der ToDo-Liste für SEO-Optimierung. Contentklau checkt Google übrigens auch, das gibt richtig auf den Sack. Also nix hier wie bei den Hausarbeiten mit Seiten raus reißen. 😉 Darüber hinaus gibt es noch einen wichtigen Punkt in dem Zusammenhang. Wenn du kopierst, ist es nur kopiert und nicht Du. Das merkt man. Authentizität ist Trumpf.

Kennst du die Tussi, die mittlerweile gefühlt bei jedem Dritten Haushalt schon eingezogen ist? In dem meisten Fällen heißt sie Alexa. Manchmal aber auch Uschi oder Gabi oder einfach Igor. Dann gibt es bei den Apfel-Befürwortern noch Siri und bei den Androiden halt „ok Google“. Hast du hier mal die Suche bemüht und diese verbal so geäußert, wie du sie schreiben würdest? 😊 Merkste, ne? Die Sprachsuche wird immer wichtiger. Allerdings nutzen wir sie anders als die Textsuche. Nämlich so, wie wir sprechen. Aus diesem Grund solltest du auch darauf achten, sogenannte Long-Tail Keywords oder ganze Sätze als Suchbegriffe in deinen Texten zu verwenden.

Zu guter Letzt noch ein ganz wichtiger Punkt. Die Ladezeit. Videos, Grafiken, Bilder, aber auch das Hosting. Diese Punkte wirken sich essenziell auf die Ladezeit aus. Hast du schon mal darauf geachtet, wie lange du wartest, ob sich eine angeklickte Webseite öffnet? Wie viel Geduld hast du dafür? Um das auf die schnelle für deine Webseite zu checken, kannst du deine Seite mal durch das Tool Google PageSpeed Insights jagen und dir die Ladezeiten für die Mobile- und die Desktopversion Deiner Seite anzeigen lassen. Das kann schon erste Aufschlüsse darüber geben, was optimiert werden sollte.

Ich hoffe, dass Du jetzt nicht mehr Fragezeichen in Deinem Kopf hast als vorher. Du siehst, das Thema ist äußerst umfangreich. Ob Du dich bei der Optimierung deiner Inhalte nun vom Vollprofi unterstützen lassen möchtest, oder es erstmal mit den genannten Tipps probierst, bleibt dir überlassen. Wenn Du dir zu dem Thema mehr Informationen wünschst, schreib mir gerne eine Mail oder vereinbare ein kostenloses Vorgespräch mit mir. In diesem halbstündigen Call gebe ich Interessierten aus Erfahrung schon eine Menge nützliche Infos mit, die sie direkt für sich umsetzen können.

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